Tür an Tür im Ländle

Wie man in Vorarlberg netzwerkt

Drei Pastoren Tür an Tür ...

 

Daniel Beusch, FEG Dornbirn

... war nicht immer gut

Das Vertrauen unter uns Freikirchen war nicht immer gut. Ein Grund des Misstrauens war das unausgesprochene Gefühl, dass eine Gemeinde der anderen die Leute abwirbt. Es gab Gespräche und Versöhnung – mit einem gemeinsamen Pizzaessen. Wir machten aus, dass, wenn immer jemand aus einer anderen Gemeinde kommt, wir mit der Leitung der ehemaligen Gemeinde Rücksprache nehmen. Diese Regelung hat das Vertrauen und die Freude aneinander enorm gesteigert.

 

Stephan Pohn, Christliche Gemeinde Dornbirn

 „Treffen sich drei Pastoren in ihrem Büro…“

Ja, die Pastoren der FEG und CGD in Dornbirn arbeiten tatsächlich Tür an Tür in einer Bürogemeinschaft, in der sie Freud und Leid, Einblicke und Ausblicke, Tiefgründiges und auch Heiteres miteinander teilen dürfen. Wir genießen das über den Tellerrand sehen, voneinander lernen und miteinander beten, und in unserer Gemeinschaft zu erfahren, dass Gottes Reich viel größer ist, als die einzelne Gemeinde.

 

 

... und Florian Gostner

Florian Gostner, FEG Feldkirch

Gemeindeleiterfrühstück

In Vorarlberg unterstützen sich Gemeinden gegenseitig, indem Pastoren miteinander im Austausch sind: Dieser findet beim zweimonatlichen Gemeindeleiterfrühstück statt, durch gelegentliches Zusammenarbeiten bei Projekten, im Teilen von Ressourcen und Erfahrungen oder dem Coaching jüngerer Pastoren durch jene mit längerer Erfahrung.

 

Georg Hämmerle, FEG Dornbirn

Vorarlberger Jugendnetzwerk

Seit Jahren investieren wir bewusst in ein vorarlbergweites Jugendnetzwerk. Auf der einen Seite schaffen wir organisierte Möglichkeiten, um sich gegenseitig kennen zu lernen und miteinander geistlich herausgefordert zu werden (wie z.B. das Ländlejugendwochenende, das Beziehungswochenende, das Winterwochenende, der gemeinsame Besuch beim ALL IN und das Jugendlager), auf der anderen Seite aber ermutigen wir die Jugendlichen, diese entstandenen Beziehungen zu pflegen, gemeinsam Jesus nachzufolgen. Das Schöne ist: durch die Vernetzung der Jugendlichen wachsen auch die Gemeinden zusammen – und wer weiß, was das für die Vorarlberger Gemeindelandschaft in 10 Jahren bedeutet?

 

 

 

Photo by WikiCommons, Friedrich Böhringer / Daniel Beusch, Florian Gostner